Bausparvertrag

Das Ziel dieser Baufinanzierung ist es, die Differenz zwischen der Bausumme und des zur Verfügung stehenden Eigenkapitals zu finanzieren.

Diese Differenz bezeichnet man als Bauspardarlehen. Bausparkassen bieten hierfür einen extra dafür geeigneten Vertrag an. In einem Bausparvertrag wird der anzusparende Betrag, die Bausparsumme, vereinbart.

Zudem wird die monatliche Rate festgelegt, die der Sparer einzahlt. Diese liegt zwischen 3/1000 und 10/1000 der vereinbarten Bausparsumme. Diese Einzahlungen werden von der Bausparkasse verzinst. Hat der Bausparer einen bestimmten Betrag von der Bausparsumme angespart (40% - 50%) hat er ein Recht auf eine Zuteilung seines Vertrages.

Nach der Zuteilung kann der Sparer über die gesamte Bausparsumme, d.h. Bausparguthaben plus Bauspardarlehen, verfügen. Das Bauspardarlehen wird verzinst, dieses jedoch günstiger als bei einem Kredit eines Bankinstituts.

Aber nicht nur der Zins eines Darlehens ist geringer, sondern auch der Zins für das angesparte Guthaben. Einen zusätzlichen Anreiz für diese Art der Baufinanzierung bietet der Staat an. Denn er fördert durch die Wohnungsbauprämie, der Arbeitnehmersparzulage, der Eigenheimförderung und dem Baukindergeld den abgeschlossenen Bausparvertrag.

Bausparverträge können auch zur Renovierung und Sanierung von Wohneigentum genutzt werden.